Óbánya
Die "ungarische Schweiz" ist schon seit langem ein bekanntes Erholungsgebiet. Berge und Wälder umarmen diese kleine Ortschaft im östlichen Mecsek-Gebirge. Durch das Tal führt - mit den kleinen Wasserfällen des Altbachs sowie mit den tropfenden Felsen in den Höhlen des Berghangs - einer der schönsten Wanderwege des Mecsek, der ein geliebtes Ausflugsziel der Wanderer ist, genauso wie die Schipiste beim Dorfeingang. In den schön hergerichteten, hübschen Bauernhäusern mit den offenen Gängen leben heute noch vor allem Ungarndeutsche. Das Dorf ist ein schönes Beispiel für die Dorfstruktur der Ansiedler des 18. Jahrhunderts. Im Jahre 1992 bekam Óbánya als erste von den ungarischen Gemeinden den Kós- Károly-Preis. Unter der Hausnummer 7O ist eine heimatkundliche Ausstellung mit Produkten der berühmten Töpfer aus Óbánya und mit Gebrauchsgegenständen und Kleidungsstücken aus früheren Zeiten zu sehen. In den Werkstätten von Herrn Teimel und Herrn Keszler kann man die traditionellen Produktionsmethoden der Töpferei beobachten. Die Dorfbewohner pflegen auch heute noch ihre Traditionen. Besucher werden in der Pension, im Camping, in den Ferienwohnungen und in Privatzimmern herzlichst erwartet.